Die Region Wetterau

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Gesundheitsfachberufe in den Frühen Hilfen

Foto: Helene Souza - pixelio.de

Gerade in der Umbruchphase rund um die Geburt bestehen manchmal Unsicherheiten, vielleicht sogar auch Ängste, bei denen es sehr hilfreich ist, wenn einem wohlwollende, kompetente Fachkräfte zur Seite stehen.

Im Rahmen der Frühen Hilfen können werdende Eltern und Familien mit Kindern bis zum ersten Lebensjahr familienbegleitende Unterstützung ganz unkompliziert beantragen, wenn sie es wünschen. 

Familienhebammen oder Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen kommen zur Familie nach Hause, verabreden mit der Familie die Besuchshäufigkeit und die Art der Unterstützung.
Besonders Familien, die sich mit der Schwangerschaft oder der Geburt des Kindes überfordert fühlen, können sich an uns wenden. Es ist wichtig, rechtzeitig Lösungen für stressige Situationen zu finden, bevor das Kind oder die Familie Schaden nimmt.

Familienhebammen und FGKiKp beraten, beobachten und unterstützen besonders...

  • bei der Entwicklung der Mutter-Kind-Beziehung
  • beim Übergang vom Paar zur Familie
  • bei gestörter Mutter-Kind-Bindung
  • bei medizinischen und sozialen Problemen z.B. bei Frühgeburten, Mehrlingsgeburten, Behinderung, schlechten Wohnbedingungen, Sprachschwierigkeiten, Komplikationen während der Schwangerschaft u.ä.m.
  • bei einer altersgemäßen und kindgerechten Ernährung nach der Stillzeit
  • bei unzureichenden Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft oder beim Kind
  • bei Suchtproblemen (Alkohol, Drogen, Medikamente, Zigaretten etc.)
  • bei anstehenden Arztbesuchen und Behördengängen
  • bei der Überleitung zu anderen bzw. weiterführenden Hilfen z.B. Familienzentren, Eltern-Kind-Kurse, Frühförderung, Beratungsstellen, Jobcenter, Jugendamt usw.

Mehr Informationen zum Einsatz von Familienhebammen bietet der Öffnet externen Link in neuem FensterLeitfaden für Kommunen.
Im Auftrag des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend entwickelt und begleitet das Öffnet externen Link in neuem FensterNationale Zentrum Frühe Hilfen die Frühen Hilfen seit 2007.
Mittlerweile finden sich in jedem Landkreis und in allen kreisfreien Städten in der Bundesrepublik koordinierte Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen. Nach dem Bundeskinderschutzgesetz unterstützen sie alle zusammen Familien, damit Kinder wohlbehalten und gesund aufwachsen können.

Auf der Internetseite des NZFH www.Öffnet externen Link in neuem Fensterelternsein.info erhalten Familien viele Tipps rund um Schwangerschaft, Geburt und in den ersten Lebensjahren des Kindes.

Auch das Öffnet externen Link in neuem FensterLand Hessen fördert den Aufbau der Netzwerke und den Einsatz der Familienhebammen und FGKiKp zum vorbeugenden Kinderschutz durch Förderprogramme und Qualifizierung von Fachkräften.

Wie kommt man zu einer Öffnet externen Link in neuem FensterFamilienhebamme/FGKiKp im Wetteraukreis?

 

 

 

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