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Keltenfunde vom Glauberg werden als 3D-Modell erfasst

3D-Digitalisierung herausragender Keltenfunde vom Glauberg (Foto: Keltenwelt am Glauberg)

In der Woche vom 28. Oktober bis 1. November wird es für das Team der Keltenwelt am Glauberg sehr spannend. Dann reisen Experten des renommierten Fraunhofer Instituts für Graphische Datenverarbeitung mit ihrem CultLab 3D an, einem extremleistungsstarken und futuristisch aussehenden Scanner.

Das weltweit beauftragte Darmstädter Institut ist spezialisiert auf hochauflösende 3D-Modelle von Kulturobjekten (z.B. Pergamon Altar in Berlin) und wird im Auftrag der Keltenwelt am Glauberg herausragende Fundstücke aus den keltischen Fürstengräbern scannen und Daten für die Digitale Sammlung des Museums generieren.

Bald kann man sich dann auf der Website der Keltenwelt am Glauberg in die Digitale Sammlung einloggen und die 2.400 Jahre alten Funde dreidimensional anschauen. Aber auch zu wissenschaftlichen Zwecken und zur Dokumentation dienen die Aufnahmen.

Mittels „Virtual Reality“ können dann Wissenschaftler*innen weltweit auf die Scans zugreifen und mit dem Forschungszentrum der Keltenwelt am Glauberg kommunizieren. Und in der Ausstellung des Museums bieten die Scans die Möglichkeit, die Exponate von allen Seiten zu betrachten. 

 Öffnet externen Link in neuem FensterKeltenwelt am Glauberg

veröffentlicht am: 30.10.2019

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